Fragen aus dem Lehrerzimmer

  • Was ist Coyote Mentoring?

    Ein Beziehungsangebot, das mit Impulsen, Geschichten und Rätseln Neugier weckt. Lernprozesse entstehen organisch – draussen, erfahrungsorientiert, lebendig.

  • Welche Haltung prägt die Angebote?

    Unter freiem Himmel, fern vom schulischen Alltag, erleben Kinder sich in neuen Situationen. Durch Herausforderungen entwickeln sie Vertrauen, Achtsamkeit und Respekt. Die Natur ist dabei nicht Kulisse, sondern Lernpartner.

  • Welche Rolle spielt die Verbindung zur Natur?

    Die Natur ist zentraler Lernpartner. Schüler:innen erleben, dass sie Teil eines grösseren Ganzen sind. Diese Verbindung fördert Achtsamkeit, Respekt und ein nachhaltiges Bewusstsein für Umwelt und Gemeinschaft.

  • Wie intensiv ist das Abenteuer?

    Die Intensität richtet sich nach Alter, Zielgruppe und Dauer. Von sanften Naturerlebnissen bis zu herausfordernden Projekten ist alles möglich – stets angepasst an die Bedürfnisse der Klasse.

  • Welche Zielgruppen profitieren am meisten?

    Alle Schulstufen – von Primarschule bis Sekundarstufe. Inhalte und Intensität werden individuell auf Alter, Gruppengrösse und pädagogische Zielsetzungen abgestimmt.

  • Welche Lehrplaninhalte können ergänzt werden?

    Die Erfahrungsräume können vollständig in den Lehrplan 21 integriert werden und bereichern Fächer wie Biologie, Geografie, Sport und Ethik. Ebenso möglich ist eine Gestaltung komplett losgelöst vom Lehrplan — als eigenständige Lernerfahrung.

  • Wie lernen Schülerinnen und Schüler durch Coyote Mentoring?

    Durch spielerische Aufgaben, Beobachtungen und Reflexionen entwickeln sie Selbstvertrauen, Konzentration und eine tiefe Verbindung zur Natur. Impulse entstehen aus dem Zusammenspiel von Ort, Jahreszeit und Gruppe.

  • Wie stärkt Coyote Mentoring die Klassengemeinschaft?

    Gemeinsame Abenteuer fördern Vertrauen, Kooperation und gegenseitige Unterstützung. Konflikte werden spielerisch gelöst, Zusammenhalt wächst und trägt diese Erfahrung zurück in den Schulalltag.

  • Welche Fähigkeiten entwickeln Lernende?

    Teamfähigkeit und Kommunikation, Selbstvertrauen und Resilienz, Kreativität und Problemlösung, Achtsamkeit und Naturbewusstsein, Verantwortungsgefühl, Reflexion und Zuhören.

  • Welche langfristigen Vorteile bietet der Ansatz?

    Schulen profitieren von gestärkten Klassengemeinschaften, motivierten Schüler:innen und nachhaltigen Lernerfahrungen. Lernende nehmen Werte wie Verantwortung, Selbstvertrauen und Naturverbundenheit mit.

  • Welche Aktivitäten beinhaltet ein typisches Programm?

    Naturerkundungen, Wahrnehmungsspiele, ein Feuer entfachen, Spurenlesen, Geschichten, Kooperationsübungen und Reflexionsrunden. Die Inhalte entstehen im Dialog mit der Gruppe, den pädagogischen Zielen und dem jeweiligen Umfeld.

  • Welche Dauer haben die Programme?

    Die Angebote dauern mindestens einen ganzen Schultag. Je nach Bedürfnis können sie auch über mehrere Tage, ganze Wochen oder sogar über Quartale hinweg gestaltet werden.

  • Können Programme auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten werden?

    Ja, Inhalte und Dauer werden individuell abgestimmt – passend zu den pädagogischen Zielen der Schule. Ob kurze Module, Projekttage oder mehrtägige Lernwege: alles ist möglich.

  • Bei welchem Wetter findet das Programm statt?

    Bei fast jedem Wetter — Regen, Wind und Kälte gehören zur Naturerfahrung dazu und sind oft die wertvollsten Lernmomente. Bei extremen Wetterlagen wird das Programm angepasst oder verschoben.

  • Wie gross darf die Gruppe sein?

    Die optimale Gruppengrösse liegt bei bis zu 12 Schülerinnen und Schülern. Eine Begleitperson der Schule ist zwingend dabei. Bei grösseren Klassen sprechen wir das gemeinsam ab.

  • Wo findet die Wildnispädagogik statt?

    Die Programme finden im Kanton Zürich statt — an geeigneten Naturorten in Schulnähe oder nach Absprache. Ich komme direkt zu Ihrer Schule, sodass keine langen Anreisewege entstehen.